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| Asien-Pazifik-Konferenz | Wichtigstes Forum für deutsche Manager, deren Unternehmen sich im asiatisch-pazifischen Raum engagieren (wollen). Im Zwei-Jahres-Rhythmus wird dieses Treffen von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (DIHKJ) organisiert. Weitere Veranstalter sind der Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und dessen Trägerverbände sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). |
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| Asienkrise | Vorrangig eine Finanz- und Bankenkrise der neunziger Jahre. Eine nicht geringe Rolle spielten bei der Asienkrise allerdings auch Vetternwirtschaft und Korruption. Letzter Auslöser aber war ein übermäßiger Zustrom an kurzfristigem ausländischen Kapital, was eine unverantwortlich risikoreiche bzw. unprofessionelle Kreditvergabe und in der Folge eine Überhitzung der Konjunktur in diesen Staaten begünstigt hat. Die Konsequenz war eine bubble. Als diese dann platzte, vollzogen die Kapitalströme eine plötzliche Kehrtwendung. Davon wiederum waren große Teile des Bankensystems der asiatischen Volkswirtschaften existenziell bedroht. |
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| Assimilation | Anpassung an bzw. Verschmelzung mit der sozialen Umwelt (z.B. Unternehmenskultur, Landeskultur, Nachbarschaft, soziale Schicht). Als Assimilierer stuft J.W. Berry in einem Modell der Akkulturation solche Menschen ein, die großen Wert darauf legen, zu anderen kulturellen Gruppen Beziehungen zu unterhalten, denen es aber nicht wichtig ist, dabei die eigene kulturelle Identität zu wahren. |
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| Assoziierungsabkommen | Verkörpert einen völkerrechtlichen Vertrag, der zwischen einer inter- bzw. multinationalen Institution und einem Nichtmitgliedsland besondere Beziehungen begründet (aber keine Vollmitgliedschaft). Vor allem die Europäische Union bedient sich dieses Instruments, um ihre Außenbeziehungen zu gestalten. |
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| Atlantik-Charta | Am 14.8.1941 „auf dem Atlantik“ (d.h. an Bord des Schlachtschiffs Prince of Wales) zwischen F.P. Roosevelt und W. Churchill getroffene Vereinbarung über die Grundzüge einer Nachkriegs-Weltordnung; diese sollte auf den Prinzipien „Gewaltverzicht, Selbstbestimmungsrecht der Völker, vier Freiheiten (Meinungs- und Redefreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit von Not [Armut] und Freiheit von Angst) basieren sowie auf einer Organisation, welche für die „Weltsicherheit“ zuständig ist (Vereinte Nationen). |
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| ATLAS | Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem |
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| Attrappe | Stark vereinfachte Abstraktion eines Schlüsselreizes, auf den Angehörige unterschiedlicher Kulturen, vermutlich auf Grund angeborener Verhaltensdispositionen, mehr oder weniger automatisch und stereotyp reagieren (zumeist emotional). |
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| Attributdominanz | Informationsökonomisch begründete Annahme, dass das Herkunftsland eines Produktes („Made in-Information“) wie ein 'information chunk' wirkt und es bei peripherer Informationsverarbeitung erübrigt, ein Produkt differenziert hinsichtlich mehrerer Leistungsbestandteile zu beurteilen. Der damit gemeinte „Country of Origin-Effekt“ wird in Abgrenzung zum „Halo-Effekt“ auch als 'summary construct' bezeichnet. |
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| Attributionstheorien | Erklären die Art und Weise, wie Laien in Alltagssituationen Ursachenanalyse betreiben. Kulturfremde Interaktionspartner denken, fühlen und handeln jeweils entsprechend ihrer kulturspezifischen Sozialisation und damit nicht immer in einer Art und Weise, die in einem anderen soziokulturellen Kontext als üblich bzw. angemessen gilt. |
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| Aufklärung | Ende des 17. Jahrhunderts einsetzende und bis ins 19. Jahrhundert reichende, zumeist aber auf den Zeitraum 1720-1785 begrenzte geistesgeschichtliche Epoche, die z.B. von den Philosophen de Spinoza, D. Hume, Voltaire und I. Kant geprägt war und dem Wahlspruch 'sapere aude' folgte: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Gestützt auf das naturwissenschaftliche Erkenntnismodell und die damit gewonnenen epochalen Erkenntnisse sollte die Vernunft den Menschen von seiner „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien, die in engem Zusammenhang mit dem metaphysischen Weltbild gesehen wurde. |
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| Auftragshersteller | Erscheinungsform des Contracting (vgl. auch Soziodiversität). Hierbei stellt ein in einem fremden Wirtschaftsgebiet ansässiger Hersteller im Auftrag eines inländischen Unternehmens und auf vertraglicher Basis Teile oder ganze Produkte her. |
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| Außenhandel | Grenzüberschreitender Warenverkehr einer Volkswirtschaft bzw. grenzüberschreitender Tausch von Gütern. Der Außenhandel umfasst den Import ausländischer Güter und den Export inländischer Güter. |
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| Außenhandelsbilanz | Im übertragenen Sinn „Saldo“ von Exporten und Importen eines Landes. Die Bundesrepublik Deutschland erzielt regelmäßig einen erheblichen Exportüberschuss, zuletzt (= 2002) in Höhe von 127 Mrd. €. |
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| Außenhandelspolitik | Im engeren Sinn Gesamtheit aller ordnungspolitischen Maxime, Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, die Weltwirtschaftsordnung entsprechend dem jeweils gültigen Leitbild zu gestalten. Außenhandelspolitik im weiteren Sinn versucht, mit den Mitteln der Zollpolitik, Kontingentpolitik, nicht-tarifären Handelspolitik (den diversen administrativen Vorschriften), Zahlungspolitik (z.B. Ausfuhrprämien, Steuer- und Zollvergütung) und Handelspolitik die Prozesse des internationalen Handelsverkehrs zu gestalten.  |
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| Außenhandelsrisiken | Mit den verschiedenen Formen grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken. Hierunter versteht man in Abgrenzung zum Konzept der Unsicherheit, welches das subjektiv empfundene Risiko oder die Ungewissheit über die Konsequenzen unternehmerischer Entscheidungen meint, die mit jeder wirtschaftlichen Tätigkeit „tatsächlich“ bestehende Verlustgefahr. |
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| Außenhandelsstrategie | Sektorale Entwicklungsstrategie, welche das Ziel verfolgt, den Entwicklungsländern eine verstärkte Teilnahme am internationalen Handel zu ermöglichen. |
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| Außenhandelsverflechtung | Lässt sich mit Hilfe von Handelsmatrizen darstellen. Indem man die Gesamtheit der Welthandelsströme der am Welthandel beteiligten Volkswirtschaften in der dargestellten Weise erfasst, lassen sich wichtige Rückschlüsse auf Art und Intensität der internationalen Arbeitsteilung ziehen. Im Zeitvergleich wird so auch ein etwaiger Strukturwandel sichtbar, sowohl mit Blick auf den Welthandel insgesamt als auch hinsichtlich der Rolle, die einzelne Volkswirtschaften oder Regionen dabei spielen. |
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| Außensteuergesetz | Soll, im Verbund mit dem Auslandsinvestitionsgesetz und speziellen Absätzen der diversen Einzelsteuergesetze, eine gleichmäßige Besteuerung solcher Personen bzw. Körperschaften gewährleisten, die Auslandsbeziehungen unterhalten. Wie das internationale Steuerrecht insgesamt soll auch das AStG zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beitragen.  |
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| Außenwirtschaftsgesetz | Regelt in der Nachfolge des von den Besatzungsmächten nach dem Zweiten Weltkrieg erlassenen Gesetzes zur Devisenbewirtschaftung den Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Zahlungs- und sonstigen Wirtschaftsverkehr mit fremden Wirtschaftsgebieten. In den Geltungsbereich des AWG fällt auch der Verkehr mit Auslandswerten und Gold zwischen so genannten Gebietsansässigen. |
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| Außenwirtschaftstheorie | Untersucht Rahmenbedingungen, Ursachen und Konsequenzen der wirtschaftlichen Austauschbeziehungen von Volkswirtschaften im realen und im monetären Sektor. |
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| Ausfallbürgschaft | Wird dann fällig, wenn der Gläubiger nachweislich und erfolglos die Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner betrieben hat, d.h. den Ausfall seiner Forderung hinnehmen musste. |
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| Ausfallrisiko | Gefahr, dass ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtung nicht erfüllt. |
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| Ausfuhrliste | Führt sämtliche Waren bzw. Warengruppen auf, die gemäß Außenwirtschaftsverordnung (AWV) unter Genehmigungsvorbehalt stehen. Im Extremfall kann es sich hierbei um Ausfuhrverbote handeln. Gegenstand der Anlage AL zur AWV sind weiterhin die Restriktionen, denen der Transithandel und Teile des Dienstleistungshandels unterliegen. |
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| Ausfuhrrisiko | Generischer Begriff für alle Arten von politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken, die ein Unternehmen vergegenwärtigen muss, wenn es international tätig ist (im Sinne von Export). |
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| Ausgleichszoll | Zusätzlicher Zoll, der nach den Bestimmungen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) dann erhoben werden darf, wenn ein Exporteur in seinem Herkunftsland eine unzulässige Exportförderung erhalten hat (Antidumping-Zoll). |
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