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| Boston Tea Party | Symbol für das Streben der amerikanischen Kolonien nach Unabhängigkeit und deren Kampf gegen die wirtschaftliche Dominanz der Briten. Als Bürger Bostons, die sich als Indianer verkleidet hatten, am 16.12.1773 eine Ladung Tee der Ostindischen Handelskompanie ins Meer warfen, spitzte sich der Konflikt mit dem Mutterland entscheidend zu. Am 4.7.1776 führte dies schließlich zur offiziellen Unabhängigkeitserklärung der 13 Kolonien. |
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| Boykott | beschreibt das Phänomen, dass Personen oder Gruppen versuchen, ihre Ziele dadurch zu erreichen, dass sie Konsumenten dazu bewegen, die Produkte eines bestimmten Unter-nehmens nicht mehr zu kaufen. Die Produktentscheidung orientiert sich somit nicht mehr nur an der Bedürfnisbefriedung des einzelnen Konsumenten. Vielmehr trifft der Konsument seine Kaufentscheidung politisch motiviert und wählt Produkte gezielt aus.  |
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| Bretton Woods | Tagungsort (in New Hampshire/USA) der Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen, an der noch während des Zweiten Weltkriegs 44 Staaten teilgenommen hatten. |
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| Bribe Payers Index | Berücksichtigt den Grad an Korruption, mit der Angehörige des jeweiligen Landes im Ausland den Erfolg ihrer (Geschäfts-)Tätigkeit zu fördern versuchen. Der BPI bewertet 19 führende Exportnationen danach, inwieweit Mitarbeiter ortsansässiger Unternehmen leitende Angestellte des öffentlichen Dienstes in anderen Ländern bestechen. |
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| British Commonwealth of Nations | 1931 als Vereinigung souveräner Staaten, die früher Teil des British Empire waren, gegründet. 1996 gehörten dem British Commonwealth of Nations insgesamt 51 Staaten an; Nigerias Mitgliedschaft war 1995 suspendiert worden. Symbolisches Oberhaupt (bzw. im Falle von Monarchien) symbolischer Staatschef der Commonwealth-Mitglieder ist die Regentin des Vereinigten Königreiches. Ziele der Vereinigung sind der Erhalt der traditionellen Bindung zwischen den ehemaligen Kolonien und dem „Mutterland“ sowie insb. die Intensivierung der wirtschaftlich-politischen Zusammenarbeit. |
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| Brownfield Investment | Strategie der Internationalisierung, wobei der Markteintritt nicht durch den Kauf oder die Neugründung eines Unternehmens (greenfield investment), sondern durch den Erwerb einer Beteiligung an einem bereits bestehenden Unternehmen bewerkstelligt wird. |
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| Bruttoinlandsprodukt | Maß der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und indirekt auch der internationalen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Das BIP repräsentiert den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres erstellt hat. Im Gegensatz zur alternativen Maßzahl Bruttosozialprodukt (BSP) bleibt beim BIP unberücksichtigt, ob In- oder Ausländer die Wertschöpfung erbracht haben; maßgeblich für die Berechnung ist allein der Standort der Dienstleister bzw. der produzierenden Unternehmen. Dieser muss im Falle des „deutschen BIPs“ innerhalb des Geltungsbereichs der Bundesrepublik Deutschland liegen. |
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| Bruttosozialprodukt | Maß der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und indirekt auch der internationalen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) unterscheidet sich dieser Indikator dadurch, dass die Erwerbs- und Vermögenseinkommen, welche Inländer im fraglichen Zeitraum im Ausland erzielt haben, dem BSP addiert, die entsprechenden Einkommen von Ausländern im Inland hingegen subtrahiert werden. |
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| Built-in-Flexibility | Sorgt für die für eine internationale Vermarktung häufig unumgängliche Anpassung von Produkten bzw. Leistungen an die spezifischen Erfordernisse des jeweiligen Landes und dient dem Ziel, in den verschiedenen Ländern Standardisierungspotenzial in größtmöglichem Maße auszuschöpfen. |
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| Bundesanzeiger | Amtliches, vom Bundesministerium der Justiz seit 1949 herausgegebenes Verkündigungsblatt der Bundesrepublik Deutschland. Der BAnz besteht aus drei Teilen: amtlicher Teil, nicht amtlicher Teil (z.B. Devisenkurse), veröffentlichungspflichtige gerichtliche und sonstige Bekanntmachungen (z.B. Einträge in das Handelsregister, Konkurseröffnungen). |
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| Bundesministerium für Finanzen | Ist beauftragt, eine nachhaltige Politik für Wachstum und Beschäftigung zu betreiben. Hinzu kommen die Aufgaben, die sich aus der Weiterentwicklung der europäischen Integration, der Globalisierung sowie der Entwicklung einer wissensbasierten Gesellschaft ergeben. Allgemeines und übergeordnetes Ziel der Tätigkeit dieser Behörde ist eine Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft auf allen Ebenen. |
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| Bundesministerium für Wirtschaft und Tec | Unterstützt die im Auslandsgeschäft engagierten Unternehmen auf vielfältige Weise. Zu den einschlägigen Maßnahmen zählen Konferenzen (z.B. Asien-Pazifik-Konferenz), Broschüren, Informations- und Kontaktveranstaltungen. |
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| Bundesverwaltungsamt für Auslandstätige | In Köln ansässige Bundesbehörde. Deren Informationsstelle hat u.a. den gesetzlich verankerten Auftrag, Bürger der Bundesrepublik Deutschland durch Beratung vor übereilter Auswanderung zu schützen. |
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| Bundeszentrale für politische Bildung | 1952 als nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums des Innern gegründet, um gemäß Gründungserlass „den demokratischen und europäischen Gedanken im deutschen Volk zu festigen und zu verbreiten“. Durch die Vermittlung umfassender Informationen sollen das Verständnis für politische Sachverhalte gefördert, das demokratische Bewusstsein gefestigt und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit gestärkt werden. |
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| Bürgschaft | vertragliche Verpflichtung des Bürgen gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, die Erfüllung der Verbindlichkeit des Hauptschuldners zu gewährleisten. |
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| Business Environment Risk Index | Instrument zur Quantifizierung des Länderrisikos. Der so genannte BERI misst die Diskriminierung von Ausländern im Vergleich mit Inländern sowie das allgemeine Wirtschaftsklima eines Landes. |
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| Buy American Act | Zählt zur den nicht-tarifären Handelshemmnissen im Allgemeinen und den „diskriminierenden Bestimmungen im Beschaffungswesen“ im Besonderen. Demnach sind amerikanische Regierungsbehörden seit 1933 verpflichtet, Erzeugnisse zu beschaffen, die in den Vereinigten Staaten hergestellt wurden. Nur wenn geeignete heimische Produkte nicht verfügbar oder übermäßig teuer sind, darf von dieser Vorschrift abgewichen werden. Ein weiterer Ausnahmetatbestand ist dann gegeben, wenn der Kauf ausländischer Erzeugnisse „im amerikanischen Interesse“ liegt. |
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| Buy Back-Vertrag | Form des Kompensationsgeschäfts. Ein Buy Back-Vertrag besteht aus zwei getrennten „Geld-gegen-Güter-Verträgen“. Der Exporteur transferiert einerseits eine Technologie (gewöhnlich eine Anlage) und verpflichtet sich andererseits, für einen bestimmten Zeitraum einen gewissen Anteil der Produkte, die mit dieser Technologie hergestellt wurden, abzunehmen. |
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| Buy National | Spielart des Protektionismus. Bei dieser Erscheinungsform kommunikativer nicht-tarifärer Handelshemmnisse, die L. Quambusch unter der Rubrik „Ermessensentscheidungen und Willkür“ führt, wird allgemein an das Nationalgefühl appelliert. |
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| Calvinistische Tugenden | Wurden von Kultursoziologen und -politologen dafür verantwortlich gemacht, dass im Verlauf des 19. Jahrhunderts die protestantische Bevölkerung Europas größeren Anteil an Industrialisierung und ökonomischem Erfolg hatte als die katholischen Gesellschaften; Unbedingter Wille zu harter Arbeit habe im Verein mit einer asketischen Lebensweise (d.h. Konsumverzicht) Teilen der protestantischen Bevölkerung Kapitalbildung und in der Folge Investitionen in industrielle Anlagen ermöglicht. |
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| Cash and Carry-Klausel | Legt fest, dass der Käufer eine von ihm bestellte Ware bar bezahlen und auf eigene Kosten abholen muss. Da die C&C-Klausel primär im Überseehandel gebräuchlich ist, bezieht sie sich im Regelfall auf Schiffstransporte. |
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| Cash before Delivery | Eher ungewöhnliche Zahlungsbedingung im internationalen Zahlungsverkehr, die einen Beschaffungskredit zur Co-Finanzierung der Herstellungskosten und der Sicherung der Abnahme durch den Importeur vorsieht. |
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| Cash on Delivery | Zahlungsbedingung im internationalen Zahlungsverkehr, die es ermöglicht, dass dienstleistende Dritte (z.B. Logistik-, Post-, Speditions-, Kurierdienst-Unternehmen) Ware nur dann dem Importeur übergeben, wenn dieser die fällige Zahlung per Nachnahme leistet. |
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| Cash Pooling | Instrument des Cash Managements, das die zentrale Verwaltung aller Kassenstände vorsieht. Dies eröffnet international tätigen Unternehmen die Möglichkeit, Zahlungsströme in der gleichen Währung gegeneinander zu verrechnen und so Zinszahlungen zu vermeiden. |
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| CE-Kennzeichen | Weder ein Qualitäts- noch ein Herkunftszeichen. Vielmehr ist das Communautés Européennes-Zeichen ein Verwaltungszeichen. Mit seiner Hilfe können die zuständigen Behörden erkennen, dass das so gekennzeichnete Produkt entsprechend den einschlägigen harmonisierten EU-Normen hergestellt wurde und folglich konform ist mit den gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit von Verbrauchern sowie der Umwelt. |
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