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Internationalisierung

 
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BegriffDefinition
DekulturationFehlgeschlagener Versuch der Anpassung der Unternehmenskulturen der Unternehmen, die an einem 'merger', d.h. einem Unternehmenszusammenschluss, oder einem Joint Venture, beteiligt sind.weiterführende Literatur
DemonstrationseffektDemonstrationseffekt von Direktinvestitionen. In einem oligopolistischen Markt können öffentlichkeitswirksame Engagements eines Wettbewerbers in einem Auslandsmarkt wie ein Signal bzw. Hinweis darauf wirken, dass dort attraktive Investitionsmöglichkeiten bestehen. Dadurch kann ein „Mitläufer-Effekt“ der Internationalisierung bzw. Impuls zur „Follow the Leader-Strategie“ ausgelöst werden.weiterführende Literatur
Demonstrationseffekt der Internationalis'Alternative Erklärung des insb. von der Theorie des oligopolistischen Parallelverhaltens beschriebenen Phänomens, dass Unternehmen häufig ihren maßgeblichen Konkurrenten auf deren Internationalisierungspfaden folgen.weiterführende Literatur
Dependencia-TheorieUnterkategorie der Abhängigkeitstheorien. Da die fehlgeschlagene Wirtschaftspolitik in den sechziger Jahren in Lateinamerika große Handelsbilanzdefizite und Massenarbeitslosigkeit zur Folge hatte, gingen die Anhänger dieser Denkschule davon aus, dass die Entwicklungsländer nur dann Aussicht auf nachhaltige Entwicklung haben, wenn sie ihre strukturelle und historisch bedingte Abhängigkeit von den Industrieländern überwinden.weiterführende Literatur
Design, dominantesNeuer Prozess oder neues Produkt, welche sich gegenüber konkurrierenden Prozessen oder Produkten am Weltmarkt durchsetzen konnten und seitdem den (weltweiten) Industriestandard definieren. Das dominante Design repräsentiert insofern eine technische Norm, als es den Standard markiert, der in einer bestimmten Branche bzw. Industrie oder auf einem Produktmarkt (weltweit) gilt.weiterführende Literatur
Deutsche BundesbankErfüllt als Zentralbank bislang eine Vielzahl historisch gewachsener Funktionen: Sie ist Notenbank, Bank der Banken, Bank des Staates und Verwalterin der Währungsreserven. Im Rahmen des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) hat sie, unabhängig von jeglicher politischer Weisung, zusammen mit den Zentralbanken der anderen Mitgliedsländer der Europäischen Union die Stabilität des EURO, der Gemeinschaftswährung, zu gewährleisten.weiterführende Literatur
Deutsche VerhältnisseNation ohne Staat, d.h. ohne politische Struktur bzw. reale Einheit. Dieser Begriff bezeichnet die jahrhundertlang währende Situation „Deutschlands“ als Kulturnation.weiterführende Literatur
Deutsches Institut für WirtschaftsforschZählt zu den großen Wirtschaftsforschungsinstituten der Bundesrepublik Deutschland.
DevisenZahlungsmittel in ausländischer Währung. Diese können als Buchgeld (d.h. in Form von Guthaben bei ausländischen Banken) oder als Bargeld vorliegen.
DevisenbewirtschaftungVerbot bzw. Einschränkung (im Sinne von Genehmigungspflicht) von Transaktionen zwischen Devisen-Inländern und Devisen-Ausländern.
DevisenbilanzErfasst die Forderungen und Verbindlichkeiten der Zentralbank gegenüber dem Ausland. Die Devisenbilanz ist Bestandteil der Kapitalbilanz i.w.S. und somit eine der Teilbilanzen der Zahlungsbilanz.
DevisenterminhandelSpielart des Devisenhandels, dessen Funktion das Risikomanagement ist. Anders als der Devisen-Kassahandel sichert der Devisen-Terminhandel das Kursrisiko ab, indem das Devisengeschäft zwar zum vereinbarten Termin getätigt, der Kurs jedoch bereits mit Abschluss des Geschäftes vereinbart wird.
DienstleistungsbilanzTeilbilanz der Leistungsbilanz. Die Dienstleistungsbilanz erfasst die Ausfuhr (= Aktiva) und Einfuhr (= Passiva) von Dienstleistungen (z.B. internationaler Tourismus, Kapitalerträge, Lizenzgebühren). Sie bildet zusammen mit der Handelsbilanz und der Übertragungsbilanz die Leistungsbilanz.weiterführende Literatur
DienstleistungshandelBeeinflusst mehr und mehr das volks- und weltwirtschaftliche Wachstum. So werden weltweit 1,5 Bill. $ mit Dienstleistungen aller Art umgesetzt. In den OECD-Ländern erwirtschaftet dieser Sektor mittlerweile 60% des Bruttoinlandsprodukts und beschäftigt zwei Drittel aller Arbeitnehmer.weiterführende Literatur
Dienstleistungsmarketing, interkulturellHat den Besonderheiten von Dienstleistungen Rechnung zu tragen. Deshalb sind Erkenntnisse, die im Rahmen des Interkulturellen Marketing gewonnen wurden, nicht ohne weiteres übertragbar, da diese sich zumeist auf Produkte beziehen.weiterführende Literatur
Differenzierungs-StrategieAnpassung von Strategie und/oder Leistungsangebot an die besonderen Bedingungen im jeweiligen Markt (bspw. an unterschiedliche Bedürfnisse der Nachfrager in verschiedenen Ländermärkten). Diese Strategie der Markterschließung birgt, wenn sie nicht strikt an Kundennutzen und Preisbereitschaft ausgerichtet wird, die Gefahr übermäßiger Komplexität und Variantenvielfalt.weiterführende Literatur
DiffusionAusbreitung bzw. Durchsetzung von Innovationen in einem Markt im Zeitverlauf.weiterführende Literatur
Dilemma der Internationalisierung'Erwächst daraus, dass der Königsweg zur Gewährleistung der internen Effizienz, die Strategie Standardisierungs, vielfach nicht dazu führt, dass ein Unternehmen seine externe Wettbewerbsfähigkeit sichern bzw. gewinnen kann. Bei intensivem, nicht ausschließlich als Kostenwettbewerb betriebenem internationalen Wettbewerb ist deshalb vielfach die Strategie der Dezentralisierung angezeigt, die wiederum der Koordination bedarf.weiterführende Literatur
DirektinvestitionenVon Inländern im Ausland bzw. von Ausländern im Inland getätigte Kapitalanlagen, mit denen die Geschäftstätigkeit des kapitalnehmenden Unternehmens unmittelbar und nachhaltig beeinflusst wird.weiterführende Literatur
DirigismusVielzahl der Formen des politisch-bürokratischen Eingriffs in den freien Ablauf ökonomischer Prozesse (z.B. Devisenbewirtschaftung, Kontingente aller Art wie „Local Content-Auflagen“, Selbstbeschränkungsabkommen, tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse).weiterführende Literatur
Distanz, genetischeUnterschied in der genetischen Ausstattung zwischen Ethnien.weiterführende Literatur
Distanz, geographischeEinstmals eines der wichtigsten natürlichen Handelshemmnisse. Aufgrund gewaltiger Fortschritte in Logistik und Informationstechnologie hat die „objektive“, d.h. die geographische Distanz in der jüngeren Vergangenheit allerdings zunehmend an Bedeutung verloren.weiterführende Literatur
Distanz, kulturelleMit der psychischen Distanz eng verwandtes Konstrukt. Anders als jenes wird es aber nicht auf individueller Ebene, sondern zwischen Ländern gemessen. Konkret erfasst wird dabei der sozio-kulturelle Unterschied zwischen zwei Ländern. Die bekannteste Operationalisierung führten B. Kogut & H. Singh ein. Sie haben ein Maß der kulturellen Distanz entwickelt, das auf den Kulturdimensionen von Hofstede beruht.weiterführende Literatur
Distanz, psychischeBislang überwiegend metaphorisch genutztes, eng mit der kulturellen Distanz verwandtes Konstrukt, welches allerdings nicht einheitlich definiert wird. Mehrheitlich versteht man darunter jene Faktoren, welche den Fluss von Informationen zwischen Individuen, Institutionen, Märkten und Ländern beeinträchtigen (z.B. wahrgenommene Fremdartigkeit).weiterführende Literatur
DistanzgeschäftLiegt dann vor, wenn der Käufer die Ware nicht an Ort und Stelle in Augenschein nehmen kann, sondern den Kaufvertrag aufgrund eines Musters, eines Katalogs oder einer definierten Standardqualität abschließt.




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