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| Heiß-/Kalt-Skala | Von J.A. Litvak & P. M.Banting weitgehend intuitiv gebildete sowie von D.A. Macloyton et al. teilweise empirisch bestätigte „Temperaturskala der Internationalisierung“: In diesem Sinn heiße Länder sind solche, deren „Marktklima“ eine Intensivierung des Auslandsengagements nahe legt, während bei kalten Ländern eine möglichst risikoarme Strategie der Internationalisierung angezeigt ist. Diesem Ansatz liegen Faktoren wie politische Stabilität, Absatzpotenzial, soziale Struktur oder Liberalität der Handelspolitik zugrunde. |
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| Herkunftsland-Effekt | Konsumenten projizieren oftmals das stereotypische Landesimage auf das Produkt. Ähnlich wie die Marke oder der Preis wirkt das Herkunftsland als Schlüsselinformation, die den Kaufentscheidungsprozess erleichtert. Aber nicht nur das allgemeine Länderimage wirkt sich auf das Urteil des Konsumenten aus, sondern auch das produktspezifische nationale Image  |
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| Herkunftszeichen | Verdeutlicht formal gesehen lediglich das Herkunftsland eines Produktes. Aus Marketing-Sicht weitaus bedeutsamer ist als die Information über die Herkunft jedoch der Herkunftslandeffekt: Aufgrund verschiedener Konditionierungsprozesse löst das Herkunftszeichen wertende Assoziationen aus, die zum einen von den Länderstereotypen des Herkunftslandes herrühren (z.B. „die sorgfältigen Deutschen“ - hohe Produktqualität“). Zum anderen beziehen sie sich auf Erfahrungen, welche die Zielgruppe mit jenen Produkten gesammelt haben, welche das „Made in ... Zeichen“ tragen.  |
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| Heuristik | Kognitive Vereinfachungsstrategie, welche es z.B. dem Käufer oder dem Manager erlaubt, trotz Informationsüberlastung und begrenzten Ressourcen an Zeit sowie mangelnder kognitiver Differenziertheit und/oder Motivation „robuste“ Entscheidungen zu treffen. |
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| Hidden Champions | Mittelständische Unternehmen, die trotz einer vergleichsweise geringen Größe Weltmarktführer und weit überdurchschnittlich erfolgreich sind. Charakteristisch für diese „heimlichen Gewinner“ ist u.a. ihre globale Orientierung. Hidden Champions gibt es auch auf Länderebene. |
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| Hofstede-Studie | Die in der interkulturellen Marketing-Forschung am weitesten verbreitete Kulturkonzeption stammt von Hofstede. Sie unterscheidet zwischen den fünf Kulturdimensionen „Akzeptanz von Machtdistanz“, „Individualismus vs. Kollektivismus“, „Maskulinität vs. feminine Gesellschaften“, „Unsicherheitsvermeidung“ und „Langzeit- vs. Kurzzeitorientierung“.  |
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| Honeymoon-Phase | Charakteristischer Abschnitt im Verlauf einer längerfristigen Entsendung bzw. einer anderen Art von Auslandsaufenthalt. Nach der häufig zu beobachtenden anfänglichen Euphorie wachsen die Anforderungen an eine Anpassung an die fremdkulturellen Lebensbedingungen bis hin zur „Anpassungskrise“. Idealtypisch werden die verschiedenen, von Euphorie, Pessimismus oder Realismus gekennzeichneten Phasen der Verarbeitung der Eindrücke im Gastland zur W-Kurve der Anpassung zusammengefasst. |
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| Huckepack-Export | Spezielle Erscheinungsform einer kooperativen Markterschließung. Beim Huckepack-Export übernimmt ein Unternehmen, das in einem Auslandsmarkt engagiert ist (und damit im Regelfall über die erforderlichen Marktkenntnisse und Vertriebskanäle verfügt), für ein anderes Unternehmen das Exportgeschäft. |
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| Huckepack-Investition | Direktinvestition von zumeist mittelständischen Zulieferern, mit denen diese den Internationalisierungspfaden ihrer (Groß-)Kunden folgen. |
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| Human Development Index | Nicht nur auf ökonomischen Daten beruhender Ansatz zum Vergleich der Lebensbedingungen in den verschiedenen Ländern, der von einer Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen konstruiert wurde. Der HDI umfasst zur Zeit drei Teilgebiete: die Lebensdauer, das Bildungsniveau, den Lebensstandard. |
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| Human Relations Area Files | Von G. P. Murdock 1937 begonnene Sammlung ® ethnographischer Daten |
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| Humanismus | Allgemeine Geisteshaltung, welche die Menschenwürde des Einzelnen achtet bzw. Bildungsideal des 19. Jahrhunderts, das sein Selbstverständnis aus dem Rekurs auf die griechische und römische Antike bezog |
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| IDV | Die bipolare Kulturdimension "Individualismus" vs. "Kollektivismus" von G. Hofstede beschreibt die Beziehung zwischen den Angehörigen einer Gesellschaft. In kollektivistisch geprägten Ländern (= hoher KOL bzw. geringer IDV) sind die Menschen von Geburt an in festen, geschlossenen Gruppen organisiert, die sie ein Leben lang schützen und dafür Loyalität fordern. In individualistischen Ländern (= hoher IDV) hingegen sind die Bindungen locker. Der Einzelne ist vor allem für sich selbst verantwortlich. |
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| Individualismus | Die bipolare Kulturdimension "Individualismus" vs. "Kollektivismus" von G. Hofstede beschreibt die Beziehung zwischen den Angehörigen einer Gesellschaft. In kollektivistisch geprägten Ländern (= hoher KOL bzw. geringer IDV) sind die Menschen von Geburt an in festen, geschlossenen Gruppen organisiert, die sie ein Leben lang schützen und dafür Loyalität fordern. In individualistischen Ländern (= hoher IDV) hingegen sind die Bindungen locker. Der Einzelne ist vor allem für sich selbst verantwortlich. |
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| International des Enterprises à Succursa | Internationales Forum für das Management des Lebensmittelhandels. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk der 400 weltweit führenden Einzelhandels-Filialunternehmen und Lebensmittelproduzenten, dessen Zielsetzung darin besteht, die globalen Trends der Ernährungswirtschaft zu diskutieren. |
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| Kollektivismus | Die bipolare Kulturdimension "Individualismus" vs. "Kollektivismus" von G. Hofstede beschreibt die Beziehung zwischen den Angehörigen einer Gesellschaft. In kollektivistisch geprägten Ländern (= hoher KOL bzw. geringer IDV) sind die Menschen von Geburt an in festen, geschlossenen Gruppen organisiert, die sie ein Leben lang schützen und dafür Loyalität fordern. In individualistischen Ländern (= hoher IDV) hingegen sind die Bindungen locker. Der Einzelne ist vor allem für sich selbst verantwortlich. |
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| Konsumentenboykott | beschreibt das Phänomen, dass Personen oder Gruppen versuchen, ihre Ziele dadurch zu erreichen, dass sie Konsumenten dazu bewegen, die Produkte eines bestimmten Unter-nehmens nicht mehr zu kaufen. Die Produktentscheidung orientiert sich somit nicht mehr nur an der Bedürfnisbefriedung des einzelnen Konsumenten. Vielmehr trifft der Konsument seine Kaufentscheidung politisch motiviert und wählt Produkte gezielt aus.  |
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| Konsumentenstreik | beschreibt das Phänomen, dass Personen oder Gruppen versuchen, ihre Ziele dadurch zu erreichen, dass sie Konsumenten dazu bewegen, die Produkte eines bestimmten Unter-nehmens nicht mehr zu kaufen. Die Produktentscheidung orientiert sich somit nicht mehr nur an der Bedürfnisbefriedung des einzelnen Konsumenten. Vielmehr trifft der Konsument seine Kaufentscheidung politisch motiviert und wählt Produkte gezielt aus.  |
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| Kontingenzhypothese | Die so genannte Kontingenzhypothese geht davon aus, dass die optimale internationale Werbegestaltung je nach Situation zwischen den beiden Polen "Standardisierung" und "Differenzierung" variiert. Der ideale Grad der Anpassung wird dabei von verschiedenen Faktoren (Kontingenzvariablen) beeinflusst. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sowohl effizient (im Sinne von Kosten sparend) als auch effektiv (im Sinne einer zielgruppengerechten Ansprache) agieren. |
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| Konvergenzthese | Bereits 1983 prognostizierte Levitt in seinem vieldiskutierten Aufsatz „On the Globalization of Markets“, dass sich die Konsumentenbedürfnisse langfristig angleichen werden. |
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| Kulturgebundenheit | Bei der Standardisierungs-/Differenzierungs-Entscheidung müssen Unternehmen die Kulturgebundenheit der beworbenen Produkte berücksichtigen. Kulturfreie Güter kann das Unternehmen weltweit stan-dardisiert vermarkten, bei kulturgebundenen Gütern empfiehlt sich hingegen der Differenzie-rungsansatz. Die folgenden vier Güterarten werden zumeist kulturfrei bewertet: Investitionsgüter, High Tech-Güter, Güter des peripheren Konsums und Luxusgüter.  |
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| Landesspezifisches Produktimage | Konsumenten projizieren oftmals das stereotypische Landesimage auf das Produkt. Ähnlich wie die Marke oder der Preis wirkt das Herkunftsland als Schlüsselinformation, die den Kaufentscheidungsprozess erleichtert. Aber nicht nur das allgemeine Länderimage wirkt sich auf das Urteil des Konsumenten aus, sondern auch das produktspezifische nationale Image  |
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| Made by … | Strategie zahlreicher Global Player, der Globalisierung auch im Bereich der 'soft factors' Rechnung zu tragen und das traditionelle „Made in ...“ (z.B. Made in Germany durch das „Made by ...“ (z.B. Made by BMW) zu ersetzen. |
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| Made in Bavaria | Essay von Oskar Maria Graf (1894-1967), der sich, selbstironisch, als Provinzschriftsteller bezeichnete, von den Nationalsozialisten als Heimatdichter verkannt und geschont wurde. Tatsächlich aber war OMG ein Vertreter liebevoll-sarkastischer bayerischer Lebensart. |
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| Made in Europe | wird von machen Herstellern, wie z.B. von Schuheproduzenten Sioux, als Herkunftsland angegeben, um bestimmte Qualitätsvermutungen zu wecken. |
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