spacer
spacer search
 Marketing-Verein    Marketing-Verein, TU Dresden
Institut zur Förderung von Marketing und Marktforschung e.V.
Search
spacer
Home
Aktuelles
Newsletter
Publikationen
Veranstaltungen
Freunde & Förderer
Presseschau
Glossar
Kontakt
Impressum
TU Dresden
Marketing-Lehrstuhl
spacer
Home arrow Glossar

Internationalisierung

 
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Sonstige
Alle

Seiten: « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 »

BegriffDefinition
MetakritikKritik der Kritik
MinderheitBevölkerungsgruppe, die numerisch und/oder sozial von der Bevölkerungsmehrheit abgegrenzt wird. Je nachdem, ob das Unterscheidungsmerkmal aus der Staats- bzw. der Religionszugehörigkeit oder Sprache, Rasse b zw. Ethik oder sozialen Schicht erwächst, spricht man von einer nationalen, religiösen etc. Minderheit. Da es sich dabei zumeist um zahlenmäßig kleine Gruppen handelt, haben diese häufig weniger Rechte als die Gruppierung, welche in einem Staat die Mehrheit bildet.
MindestlohnDer Lohn, den jeder Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern zumindest bezahlen muss.
Ministerratwichtiges Organ der Europäischen Union. Der offiziell Rat der Europäischen Union und häufig auch nur kurz Rat genannte Ministerrat setzt sich aus je einem Fachminister der 25 Mitgliedsstaaten (Stand 2005) zusammen. Konkret bedeutet dies, das die Außenminister den Rat für Allgemeine Angelegenheiten bilden, die Umweltminister den Umweltrat usw., was dazu führt, dass es insgesamt neun Spielarten des Rates gibt. Dieser bildet zusammen mit dem Europäischen Parlament die EU-Legislative.
MischzollSoll bei Preisschwankungen, wie bei Obst und Gemüse, eine Mindest- bzw. Höchstbelastung der einzuführenden Ware gewährleisten. Diese Zollart verkörpert eine Kombination aus Wertzoll, der in Prozent des Warenwertes bestimmt wird, und spezifischem Zoll (d.h., bezogen auf das Gewicht, die Länge, die Stückzahl oder das Volumen der gehandelten Ware).
MitbestimmungInstitutionalisierte Form der Beteiligung der Arbeitsnehmer an unternehmerischen Entscheidungen. In der Realität erweist sich dieses Instrument jedoch häufig eher als Kontroll- denn als direkte Mitentscheidungsmöglichkeit.
MittelstandAls neue Form der Zusammenarbeit wird den Mittelständlern beispielsweise empfohlen, sich zu regionalen oder überregionalen Netzwerken zusammenzuschließen und auf diese Weise Spezialisierungs- und Kostenvorteile zu nutzen.
Mittelständische UnternehmenUnternehmenstypus, der höchst unterschiedlich definiert wird (z.B. nach Maßgabe der Besitzverhältnisse). Zumeist aber wird die Unternehmensgröße als Unterscheidungskriterium herangezogen, wobei, je nach Wirtschaftssektor, teils höhere (Produzierendes Gewerbe), teils niedrigere Grenzwerte (Dienstleistungsunternehmen) gelten. Ab 2005 sollen gemäß einer Empfehlung der EU-Kommission (2003/361/EG) dieser Unternehmenstypus einheitlich definiert werden, wozu drei folgende Kriterien herangezogen werden: Umsatz (bis zu 50 Mio. € jährlich), Mitarbeiter (weniger als 250), Bilanzsumme (bis zu 43 Mio. €).
Mittlere Art und GüteHandelsklausel, wonach der Verkäufer Ware von durchschnittlicher Qualität zu liefern hat und der Käufer nur dann berechtigt ist, eine Mängelrüge auszusprechen, wenn mindere Qualität geliefert wurde.
Mobilität, internationaleBereitschaft, aus beruflichen und anderen Gründen für längere Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten.weiterführende Literatur
ModerneSpezifikum der europäischen Geschichte und Entwicklung, das durch Aufklärung, Trennung von Staat und Kirche, Selbstreflexivität (reflexive Antropologie), Demokratisierung und Individualisierung , Gewaltenteilung und Industrialisierung geprägt ist.
MOE-LänderTransformationsländer Mittel- und Osteuropas. Trotz eines dynamischen Wachstums der Wirtschaften dieser Reformstaaten schließt sich die „Wohlstandsschere“ zwischen Ost- und Westeuropa nur langsam.
MoralGesamtheit von Normen, Idealen und Prinzipien, welche das menschliche Handeln leiten (sollten).weiterführende Literatur
Moral HazardPrimär in der Volkswirtschaftslehre beschriebenes Phänomen des „moralischen Risikos“. Der durch die Neue Institutionenökonomie auch in die Betriebswirtschaftslehre eingeführte Begriff stammt aus dem Versicherungswesen und bezeichnet dort jenes Risiko, welches ein Versicherer neben dem „echten“ Risiko aufgrund opportunistischer Verhaltensweisen der Versicherten zu tragen hat. Wie im Falle von 'adverse selection' tragen dieser Vorstellung zufolge fehlende Informationen und Kontrollmöglichkeiten maßgeblich dazu bei, dass die Marktpreise die tatsächlichen Gegebenheiten eines Tausches (hier: Geld gegen Versicherungsschutz) nicht korrekt widerspiegeln.
MoratoriumVom Gesetzgeber angeordneter, vom Schuldner erklärter oder zwischen Gläubigern und Schuldnern vereinbarter Zahlungsaufschub. Die Stundung kann sich bspw. auf Verbindlichkeiten aus Anleihen, Bankdarlehen, Lieferantenkrediten oder sonstigen Leistungen beziehen.
Most Seriously Affected CountriesUntergruppe einer Typologie von Entwicklungsländern. Hierbei handelt es sich um die Zielgruppe eines Programms, das die Vereinten Nationen zur Förderung der von der Ölkrise und der dadurch ausgelösten Weltwirtschaftskrise besonders betroffenen Länder beschlossen haben.
MULTIZumeist abträglich oder kritisch gemeintes Akronym für Multinationales Unternehmen.weiterführende Literatur
Multi-ethnische GesellschaftenSind ethnisch nicht homogen, sondern setzen sich, wie Brasilien oder vor allem die USA, als typische Einwanderungsgesellschaft, bzw. die Russische Förderation, aus mehreren bzw. vielen Ethnien zusammen. Multi-ethnische Gesellschaften sind darauf angewiesen, dass ein ausgeprägter Patriotismus für jenen inneren Zusammenhalt sorgt, der in kulturell homogeneren Gesellschaften aus der gemeinsamen Religion, Geschichte oder anderen, Normen setzenden und Werte stiftenden kulturellen Phänomenen erwächst.weiterführende Literatur
Multi-Regionalismus-ModellHeftig umstrittene anthropologische These, die auf den Anatomen F. Weidenreich zurückgeht. Er unterstellte, dass sich der 'homo sapiens' auf allen Kontinenten „parallel“, d.h. mehr oder weniger zeitgleich aus dem 'homo erectus' entwickelt hat. Diesem Denkmodell steht die Out of Africa-Hypothese entgegen, wonach sich der Mensch in Afrika entwickelte und von dort aus relativ schnell die Alte Welt besiedelte. Dabei verdrängte der (moderne) 'homo sapiens' die dort bereits existierenden Populationen des 'homo erectus' oder des archaischen 'homo sapiens'.weiterführende Literatur
MultikulturalismusPräsenz verschiedenartiger Kulturen innerhalb des Unternehmensverbunds, Notwendigkeit, auch extern mit einer kulturell heterogenen Umwelt umzugehen, gleichberechtigtes Zusammenleben verschiedener Kulturen (bzw. Ethnien) innerhalb eines Staatswesens. Während für das Konzept des Kulturpluralismus die Toleranz gegenüber dem Andersartigen maßgeblich ist, charakterisiert das Fehlen einer Leitkultur den Multikulturalismus. Damit verbunden sind auch die Gefahr einer Werte-Beliebigkeit und der Verlust an nationaler Identität.weiterführende Literatur
Multikulturelles TeamMit Angehörigen unterschiedlicher Kulturen bzw. Nationen besetzte Arbeitsgruppen. Leitidee ist dabei, aufgrund dieser Heterogenität interkulturelle Synergien nutzen zu wollen.weiterführende Literatur
Multilateral Agreement on InvestmentInternationales, bislang wenig beachtetes Handelsabkommen. MAI soll Investitionen ausländischer Unternehmen in den Mitgliedsstaaten fördern und schützen. Hierzu soll es möglich sein, eine Änderung von Umwelt-, Arbeitsschutz- oder Subventionsgesetzen zu fordern, wenn diese bestimmte Standards übertreffen. Lokale Investoren dürften weder gefördert noch bevorzugt werden. Sollten Gesetzesänderungen, Streiks oder Boykotte einem ausländischen Unternehmen Verluste einbringen, kann dieser sogar Staatsorgane auf Schadenersatz verklagen.weiterführende Literatur
Multilaterale VerträgeWerden „mehrseitig“, d.h. zwischen mehr als zwei Vertragspartnern (z.B. Länder) abgeschlossen. Das am 30.10.1947 in Genf von 23 Staaten beschlossene Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen ist einer der prominenten multilateralen Verträge.weiterführende Literatur
Multinationale UnternehmenIn mehreren Ländern tätige und dort durch Tochtergesellschaften vertretene Unternehmen. MNUs üben wichtige Funktionen (z.B. F&E, Vertrieb) durch Direktinvestitionen aus, weshalb beide Begriffe häufig gleichgesetzt werden. weiterführende Literatur
MythosThematisiert die Erschaffung von Welt und Menschen, aber auch die Taten von Göttern oder Geistern. Mythen sind die bildhaften Vorstellungen, die sich alle Gesellschaften von Beginn und Ende der Welt gemacht haben. Sie bewahren die religiöse Überlieferung eines Volkes und werden durch zumeist mündlich von Generation zu Generationen weiter gegeben. In Naturreligionen legen Mythen bisweilen noch immer ethische bzw. moralische Normen fest. Häufig dienen sie mittlerweile aber auch dort, ähnlich den Märchen oder Fabeln, mehr der Unterhaltung denn der Moral.weiterführende Literatur




spacer
spacer