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| Roll Over-Kredit | Kredit mit längerer Laufzeit. Da er von dem Kreditinstitut über kurzfristige Geldmarktmittel periodisch refinanziert wird, ist der Roll Over-Kredit mit einem flexiblen Zinssatz ausgestattet und wird im Viertel- bzw. Halbjahres-Abstand an das jeweils aktuelle Zinsniveau angepasst, d.h. den dann jeweils gegebenen Refinanzierungsmöglichkeiten. |
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| Römische Verträge | Gründungsverträge der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG), die am 25.3.1957 in Rom unterzeichnet wurden. |
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| Rückverfolgbarkeit von Produkten | Ist laut EU-Verordnung 178/2002 ab 1.1.2005 „in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen“ zu gewährleisten. Neben einer geeigneten Informationstechnologie ist dafür u.a. auch die konsistente Klassifikation von Produkten erforderlich. |
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| Rugmark | Von den Hilfswerken Terre des Hommes und Brot für die Welt sowie UNICEF 1990 ins Leben gerufen. Diese Nicht-Regierungsorganisation vergibt für Teppiche, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden, ein Qualitätssiegel. |
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| Standardisierung | Bereits 1983 prognostizierte Levitt in seinem vieldiskutierten Aufsatz „On the Globalization of Markets“, dass sich die Konsumentenbedürfnisse langfristig angleichen werden (=Konvergenzthese). Dies hätte für Unternehmen den Vorteil, dass sie Produkte weltweit standardisiert anbieten und bewerben könnten. Sie könnten Produkte und Dienstleistungen beschleunigt einführen, ein einheitliches Markenimage aufbauen und aufgrund von Skaleneffekten Kosten sparen. |
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| Tabu | Aus dem polynesischen Sprachraum stammender Begriff für geheiligt, unverletzlich, unantastbar. |
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| Tarifäre Handelshemmnisse | Alle Maßnahmen, welche den Freihandel als Maxime und die reale Freiheit des internationalen Güter- und Leistungsaustauschs beeinträchtigen (z.B. Abgaben, Gebühren, Export- und Importzoll, Schutz- und Erziehungszoll, Nominal- und Effektivzoll). |
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| Technical Dumping | Kann aufgrund von Wechselkursänderungen eintreten, ohne dass das betreffende Unternehmen Dumping (absichtlich) betreiben wollte. |
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| Technische Dokumentation | Gesetz zur Regelung der Sicherheitsanforderungen an Produkte und zum Schutz der CE-Kennzeichnung |
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| Technische Dokumentation | Gesetz zur Regelung der Sicherheitsanforderungen an Produkte und zum Schutz der CE-Kennzeichnung |
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| Technische Zusammenarbeit | Instrument einer modernen Form von Entwicklungshilfe. Ziel ist es, den Hilfeberechtigten (= Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit) jene technischen, ökonomischen sowie organisatorischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, welche die Leistungsfähigkeit vor allem der ärmeren Bevölkerungsgruppen fördern. |
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| Tel-Quel-Klausel | Vereinbarung in internationalen Handelsverträgen. Demzufolge dürfen Güter so geliefert werden, wie sie anfallen. Auch wenn es den Anschein hat, befreit diese Qualitätsklausel den Lieferanten nicht von der Haftung für Qualitätsmängel. „Tel-Quel“ schließt nur Mängel aus, die dem Verkäufer bei Vertragsabschluß nicht bekannt waren und ihm auch später nicht anzurechnen sind. |
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| Telle-Quelle-Marke | Zulassung einer in ihrem Ursprungsland vorschriftgemäß eingetragenen Marke auch in den anderen Mitgliedsländern der Pariser Verbandsübereinkunft „so wie sie ist“ (= telle quelle). Voraussetzung ist, dass sie als „Telle-Quelle-Marke“ angemeldet oder nach dem Madrider Markenabkommen (MMA) registriert wird. |
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| Termingeschäft | Vertrag, der erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt wird. |
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| Terminhandel | Liegt dann vor, wenn Geschäftsabschluss und Erfüllung - um mehr als zwei Börsentage - auseinander fallen. Beim Termingeschäft wird die Lieferung bzw. die Abnahme des Vertragsobjektes (z.B. Devisen, Rohstoffe, Fertigwaren, Wertpapiere) zu einem bestimmten Termin und zu Konditionen, die im Voraus festgelegt wurden, vertraglich vereinbart. |
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| Terms | Bei nationalen und internationalen Handelsgeschäften übliche Handelsklauseln  |
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| Terms of Payment | Zeitlicher Zahlungsverlauf im Außenhandel. Bezahlen ausländische Importeure schneller und/oder die deutschen Importeure die Lieferungen ausländischer Exporteure langsamer, so verbessern sich die t.o.p. der Bundesrepublik Deutschland. |
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| Territorialitätsprinzip | Schränkt die Schutzwirkung eines Patents auf das Land ein, für das Patentschutz beantragt wurde. Vorbehaltlich anderer, z.B. wettbewerbsrechtlich begründeter Ansprüche (vor allem Schutz, der einem besonders bekannten Produkt zusteht) kann demnach ein Leistungsgegenstand, für den bspw. ein spanisches Patent besteht, in allen anderen Ländern grundsätzlich frei benutzt werden. |
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| The Patent Cooperation Treaty | Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens |
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| Theorem der komparativen Kosten | Versuch der Erklärung des Verlaufs von Außenhandelsströmen. Die klassische Frage („Warum profitieren beide Länder davon, wenn England Tuch nach Portugal exportiert und Portugal Wein nach England, obwohl England für die Produktion beider Waren einen größeren Aufwand an Arbeitszeit hat als Portugal?) beantwortete P. Ricardo damit, das die Kosten-(Aufwands-)Unterschiede in beiden Ländern in ihrer Relation unterschiedlich hoch sind. Mit Hilfe dieses Theorems lässt sich allerdings lediglich begründen, warum internationale Handelsbeziehungen aufgenommen werden, nicht aber, welchen Verlauf sie nehmen. |
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| Theorie | Menge von Gesetzen, die logisch miteinander verbunden sind. In den Geisteswissenschaften handelt es sich häufig um ein Konglomerat von Hypothesen, stochastischen Aussagen, empirischen Befunden etc. |
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| Theorie der sozialen Identität | Geht davon aus, dass Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (z.B. Volk, Subkultur, Minderheit) die Eigen- und die Fremdgruppe („Wir“ vs. „die Anderen“) unterschiedlich wahrnehmen. |
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| Theorie des monopolistischen Vorteils | Zählt zu den effizienzorientierten Theorien. Sie gehen davon aus, dass Unternehmen international tätig werden, um von den auf den auf Faktor- und Gütermärkten bestehenden Unvollkommenheiten zu profitieren. Daraus erwachsen einzel- und volkswirtschaftliche Effizienz- bzw. Wohlfahrtsgewinne. |
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| Theorie des oligopolistischen Parallelve | Versucht mit Hilfe zweier Thesen zu erklären, warum viele Unternehmen, die in einem oligopolistisch strukturierten Markt agieren, relativ kurze Zeit, nachdem ein relevanter Konkurrent in einem Auslandsmarkt tätig geworden ist, gleichfalls diesen - oder einen anderen - Auslandsmarkt bearbeiten. |
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| Theorien der Internationalisierung | 'Können angesichts der Komplexität des Phänomens „Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit“ immer nur Partialansätze sein. Selbst das eklektische Paradigma von Dunning besitzt, wie S. Schmid darstellt, keinen Absolutheitsanspruch, obwohl es, entsprechend der eklektischen Forschungsstrategie, Internationalisierung nicht monokausal zu erklären sucht, sondern durch gleichzeitige Würdigung mehrerer Erklärungsansätze (Eigentums-, Standort- und Internalisierungsvorteile). |
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