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| Wasser-Ressourcen | Zunehmend knappes Gut, das zu den bislang weitgehend verkannten Problemfeldern des globalen Umweltschutzes zählt. |
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| Wasserfall-Strategie | Sukzessiver Markteintritt in verschiedene Ländermärkte (® Markteintrittsstrategien). Beginnend mit Ländermärkten, die dem Management überproportional vertraut sind oder die aus anderen Gründen als besonders risikoarm bzw. chancenreich gelten, werden in dem Maße, wie Commitment und internationale Erfahrung wachsen, auch fremdartige, risikoreiche und psychisch-kulturell distante Märkte erschlossen. |
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| Wechselkurs | Gibt den Außenwert einer Währung an, d.h. den in ausländischen Währungseinheiten ausgedrückten Gegenwert einer bestimmten Menge einheimischer Währungseinheiten. Umgangssprachlich formuliert dies der Preis, den man entrichten muss, wenn man eine Fremdwährung kaufen möchte. |
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| Wechselkursrisiko | Ist insb. Exportgeschäften immanent und kann direkt durch Devisentermingeschäfte und indirekt durch Direktinvestitionen sowie die Globalisierung der Unternehmenstätigkeit wesentlich gemindert werden. |
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| Welt-Exportquote | Anteil der Summe der weltweit getätigten Exporte am summierten Bruttoinlandsprodukt aller Länder. |
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| Weltbank | Besteht streng genommen nur aus der International Bank for Reconstruction and Development (IBRD) und der International Development Association (IDA) der Weltbankgruppe. Im Jahr 2001 hatte dies 183 Mitglieder (= Länder). |
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| Weltbild | Umfassende Vorstellung „von der Welt“. Maßgeblich dafür sind u.a. Struktur und Erkenntnisse von Geistes- und Naturwissenschaften. Im Zuge der Aufklärung und vor dem Hintergrund der großen Entdeckungen und Erfindungen haben die Europäer ein tendenziell mechanistisches Weltbild entwickelt, während dieses in vielen außereuropäischen Kulturen animistisch ist. |
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| Weltbild, marxistisches | Ist geprägt von der Auffassung, dass Klassenunterschiede und -konflikte maßgeblich für den Verlauf der Weltgeschichte sind. |
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| Welthandel | Gesamtheit des Austauschs von Waren und Dienstleistungen zwischen allen Ländern und Regionen. |
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| Welthandels-Nationen | Unscharfe Bezeichnung für die Länder mit der höchsten Export-/Import-Intensität entsprechend den internationalen Handelsstatistiken des International Monetary Fund). |
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| Welthandelskampagne | Zusammenschluss von deutschen Nicht-Regierungsorganisationen und Verbänden, die sich kritisch mit den Bedingungen des Welthandels auseinandersetzen. Die Welthandelskampagne will einer breiten Öffentlichkeit komplexe handelspolitische Sachverhalte zugänglich machen. |
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| Weltmarke | Traditionelle Bezeichnung für eine 'global brand'. Kelz versteht darunter „ein prägnantes, in seinem Entscheidungsbild weltweit weitgehend einheitliches Erzeugnis mit weltweit hoher, in vielen Fällen jedoch höchster symbolischen Wirkung im Sinne einer überragenden Verkehrsgeltung und -wertschätzung bei den Verwendern, die zu einem entsprechend hohen Markenanteil und einer entsprechend intensiven Markentreue in den Ländern, in denen die Marke distribuiert wird, führt, aber auch eine Bekanntheit und Wertschätzung in jenen Märkten zur Folge hat, auf denen die Marke nicht selbst vertreten ist oder sein kann. |
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| WeltMarketing | 'Von den Anhängern des generischen Marketing-Konzepts vertretene Auffassung, dass Marketing, unabhängig von der Art der Unternehmensumwelt (national, international, interkulturell etc.) die generell gültige Unternehmensstrategie sei. |
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| Weltmarkt | Fiktive Gesamtheit aller freien Märkte, auf denen Güter gehandelt werden, die jeweils in unterschiedlichen Märkten produziert und ver- bzw. gebraucht werden. |
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| Weltmarktfabrik | Institutionelle Konsequenz der Strategie der globalen Rationalisierung. In diesem Kontext liegt es für Multinationale Unternehmen nahe, durch ein Netzwerk von wenigen „World Scale-Fabriken“ und vielen Vertriebsgesellschaften gezielt nationale Standort-Vorteile zu nutzen. |
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| Weltreligion | In weiten Teilen der Welt verbreitete Religion. Zu den Weltreligionen zählen neben den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) der Buddhismus und der Hinduismus. |
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| Weltsprache | International bedeutende Sprache. So unstrittig die Position des Englischen als Weltsprache ist, so umstritten sind andere Zuordnungen (z.B. Mandarin, Französisch, Portugiesisch). Deutsch zählt fraglos längst schon nicht mehr zu dieser Kategorie. |
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| Weltstadt | Großstadt von internationalen Rang und mit internationalen Flair (z.B. London, New York, Paris, Rom) |
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| Weltunternehmen | Vorläufer des Global Player. Das 'world enterprise' suchte für seine so genannten Zweigbetriebe weltweit Standorte und strebte auf allen maßgeblichen Märkten einen relativ hohen Marktanteil an. Das Top-Management hatte in erster Linie internationale Führungsaufgaben zu erfüllen und zeichnete für die weltweite strategische Planung verantwortlich. |
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| Welturheberrechtsabkommen | Hat für den weltweiten Schutz des Urheberrechts (seit 1955) mehr Bedeutung erlangt als die (revidierte) Berner Übereinkunft, welcher die USA und die Mehrzahl der lateinamerikanischen Staaten mit Blick auf ihr nationales Urheberrecht und die UdSSR aus anderen Gründen nicht beigetreten waren. Da diese Hinderungsgründe im Falle des Welturheberrechtsabkommens entfielen, besitzt dieses die größere Reichweite. |
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| Weltwirtschaftsklima | Vom ifo-Institut, München, ermittelter Indikator der „Stimmung in der Weltwirtschaft“. Vergleichbar dem (deutschen) Geschäftsklima-Index werden hierzu vierteljährlich mehr als 1.000 Experten aus 90 Staaten in Zusammenarbeit mit Internationalen Handelskammer (ICC), Paris, und mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission befragt. |
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| Weltwirtschaftsordnung | Ein analog zur nationalen Wirtschaftsordnung durch Gesetze und Verträge geschaffenes sowie durch Verhaltensnormen bestimmtes Rahmenwerk der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. |
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| Weltzeit | Bildet, in Gestalt der mittleren Sonnenzeit für den Nullmeridian (“Greenwich Mean Time”), die Basis der Zeitmessung in Zeitzonen. |
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| Werberegeln | Innerhalb der Europäischen Union beziehen sich zum einen auf die Inhalte von Werbebotschaften. Zum anderen sind die Modi der Verbreitung von Werbebotschaften Gegenstand dieser Regeln (Zeit, Ort oder Art der Verbreitung). Als Formen der Kontrolle kommen prinzipiell Selbstkontrolle (durch die Werbewirtschaft, Co-Regulierung) oder gesetzliche Vorgaben (durch das Zivil-, Straf- oder Verwaltungsrecht) in Frage. |
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| Werte, konfuzianische | Von Konfuzius maßgeblich geprägte Geisteshaltung, die für die Sozial- und Gesellschaftsordnung vieler, insb. der ostasiatischen Länder nach wie vor von großer Bedeutung ist. |
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