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| Wiedereingliederung | Wiedereingliederung von Entsandten ist auf zwei Ebenen zu planen und zu betreiben: der privaten und der beruflichen bzw. betrieblichen Ebene. Letztere umfasst die Festlegung des Rückkehrzeitpunktes, Personalentwicklungsmaßnahmen zum Ausgleich etwaiger beruflich-fachlicher Defizite, eine Reentry-Garantie und, im Zuge des Wissensmanagements, Überlegungen dazu, wie die von dem bzw. der Entsandten gewonnenen Auslandserfahrungen dokumentiert und für das entsendende Unternehmen nutzbar gemacht werden können. |
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| Windhund-Verfahren | Allgemein ein Verteilungsverfahren, das nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, ...“ funktioniert. Die Zollverwaltung setzt das Windhund-Verfahren zur Überwachung von Zollkontingenten ein. Dabei wird die Zuteilung von Einfuhrmengen nach Maßgabe der zeitlichen Reihenfolge der Abgabe der Zollbelege geregelt. |
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| Wirtschafts- und Währungsunion | Sehr weit fortgeschrittene Form der wirtschaftlichen Integration, bei der alle Bereiche der Wirtschaftspolitik (Wettbewerbs-, Sozial-, Steuer- und Ausgaben-, Geld-, Beschäftigungs-, Wachstums-, Regional-, Verkehrs- sowie Industriepolitik) harmonisiert werden und Freihandel sowie ein Gemeinsamer Markt bestehen. In der Regel setzt eine Wirtschaftsunion eine Währungsunion voraus, da eine gemeinsame Währungspolitik feste Paritäten (Austauschverhältnisse) zwischen den Währungen sowie freie Konvertibilität (Austauschbarkeit zum jeweiligen Wechselkurs) ermöglicht. |
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| Wirtschaftsblockade | Vollständige Unterbrechung jeglicher Handelsbeziehungen mit einem bestimmten Land oder einer Region. |
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| Wirtschaftsgemeinschaft | Höchste Form der wirtschaftspolitischen Integration selbständiger Staaten z.B. in Gestalt eines Gemeinsamen Marktes. Hierbei handelt es sich um einen freiwilligen, als Win-/Win-Konstellation konzipierten Zusammenschluss. |
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| Wirtschaftskrieg | Maßnahmen eines Staates, die dazu bestimmt sind, die Wirtschaft eines anderen Staates zu schädigen. Mögliche Zwangsmaßnahmen sind (Straf-)Zölle, Ein- und Ausfuhrverbote, Embargo bis hin zur Blockade wichtiger Transportwege im Kriegsfalle. |
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| Wirtschaftsraum, einheitlicher | Höchste Stufe der wirtschaftlichen Integration verschiedener Länder. Sämtliche wirtschaftspolitischen Entscheidungen werden von einer supra-nationalen Behörde getroffen, was divergierende nationale Wirtschaftspolitiken unmöglich macht. |
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| Wirtschaftsregionen | Lassen sich unterteilen in explizite, politisch definierte Wirtschaftsregionen einerseits („transnationale Wirtschaftsräume“) und in implizite, empirisch ermittelte Wirtschaftsregionen andererseits („reale Wirtschaftsräume“). |
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| Wirtschaftsspionage | Eine der häufig unterschätzten Schattenseiten der Internationalisierung. Der dadurch angerichtete Schaden wird allein im Falle der deutschen Wirtschaft auf jährlich 10 Mrd. € geschätzt. Durch das offizielle Ende des Kalten Krieges in ihrer materiellen Existenz bedroht, haben sich die östlichen wie die westlichen Geheimdienste darauf verlegt, die Hochtechnologie konkurrierender Industrieländer auszuspähen, nicht selten im staatlichen Auftrag und durchaus auch dann, wenn es sich um „befreundete Nationen“ handelt. |
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| Wissensbasierter Ansatz | Dieser Ansatz der Unternehmensführung im Allgemeinen und der Internationalisierung im Besonderen geht davon aus, dass Wissen die wichtigste Ressource eines Unternehmens ist und deshalb im Mittelpunkt strategischer Überlegungen sowie Entscheidungen aller Art stehen sollte. |
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| Wissenschaftsprogramm | Übergeordnete Erklärungsansätze, wie der entscheidungstheoretische, der systemtheoretische oder der verhaltenswissenschaftliche Ansatz. |
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| Wissenschaftstheorie | Teilbereich der Erkenntnistheorie. Wissenschaftstheoretiker analysieren einerseits das reale Verhalten von Wissenschaftlern. Andererseits und vorrangig aber befassen sie sich damit, wie mit wissenschaftlichen Mitteln Erkenntnis gewonnen werden kann bzw. werden sollte; d.h. sie führen Wissenschaft auf den Wortursprung zurück (= Wissen-Schaffen). |
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| World | Steht als wissenschaftliches Konzept in der Tradition des von Ph. Kotler begründeten generischen Ansatzes, ist aber eine extreme Spielart davon. Marketing zu betreiben bedeutet demzufolge, dass ein Unternehmen sich systematisch mit seiner Umwelt auseinandersetzt, gleichgültig, ob diese national, international, multinational oder global abgegrenzt wird. |
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| World Competitiveness Report | Bis Herbst 1995 gemeinsam vom World Economic Forum (WEF) und vom Institute for Management Development (IMD) veröffentlichte Rangfolge der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der 60 führenden Industrie- und Schwellenländer. |
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| World Identity | Wertschätzung von und Identifikation mit Werten und Normen, die nicht allein einer (gewöhnlich der eigenen) Kultur zugeschrieben werden, sondern als kulturübergreifend angesehen werden. |
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| Wunder, asiatisches | Metaphorische Umschreibung des stürmischen Wirtschaftswachstums, das vor allem die Tiger-Staaten in der Dekade zwischen den Jahren 1975 und 1985 bewerkstelligten. |
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| Xenophilie | Positives Vorurteil, das sich als „Fremdenfreundlichkeit“ und Aufgeschlossenheit allem Fremden gegenüber bezeichnen lässt. Konzentriert sich diese Einstellung auf ein bestimmtes Volk bzw. eine bestimmte Nation (bspw. Frankreich), so spricht man entsprechend von Francophilie. |
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| Xenophobie | Äußert sich in verschiedenen vorurteilsbehafteten, fast krankhaft übertriebenen negativen Einstellungen gegenüber Fremden. |
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| Zahlungsbilanz | Wichtiges Instrument zur Beurteilung der realen und der monetären Außenwirtschaftsbeziehungen eines Landes. Daraus lassen sich nicht nur Informationen über dessen Verflechtung mit anderen Volkswirtschaften gewinnen, sondern auch Einblick in die kurzfristigen oder strukturellen Ungleichgewichte der Volkswirtschaft. |
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| Zahlungsmoral | Operationalisiert als Zeitspanne (in Tagen), bis Rechnungen beglichen werden (im B-to-B-Bereich). |
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| Zahlungsverbots- und Moratoriumsrisiko | Spezielle Form des Länderrisikos. Es liegt dann vor, wenn prinzipiell zahlungsfähige und -bereite Schuldner ihre Verbindlichkeiten nicht erfüllen können, weil sie durch staatliche Maßnahmen daran gehindert werden (z.B. durch Verbote, die aufgrund von Zahlungsbilanzproblemen oder zwischenstaatlichen Konflikten erlassen werden). |
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| Zaibatsu | Riesige japanische Holding-Gesellschaften, die sich in Aufbau, Besitz- und Organisationsverhältnissen sowie Management wesentlich von europäischen oder amerikanischen Konzernen unterscheiden. |
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| Zeitrechnung | Zählung der Jahre und Jahrhunderte ab einem bestimmten, für die jeweilige Gesellschaft oder Kultur bedeutsamen Zeitpunkt an (z.B. „nach christlicher Zeitrechnung“). Aus dem Zählmodus ergeben sich die jeweiligen Datumsangaben. |
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| Zentralisierung | Erscheinungsform der Konfiguration: Im Extremfall bedeutet Zentralisierung, dass ein Unternehmen seinen gesamten Wertschöpfungsprozess an einem Standort bewerkstelligt. |
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| Zielgruppen | Zur Aufteilung eines Marktes vorgenommene Gruppierung von Kunden, Lieferanten und anderen Bezugsgrößen des Marketing. Strategisches Ziel ist es, durch eine selektive Anpassung des Marketing-Mix an die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten der intuitiv oder analytisch abgegrenzten Zielgruppen Differenzierungsvorteile zu erlangen. |
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